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3 (1861) Englische Fragmente und Shakspeare's Mädchen und Frauen
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giftige Schlangen, gucrängigc Baschkiren verehrenhüsslichc Klötze, platte Lappländer verehren See-hunde Sir Walter Scott giebt diesen LeutenNichts nach, und verehrt seinen Wellington.

Bin ich aber tolerant gegen Walter Scott,und verzeihe ich ihm die Gehaltlosigkeit, Jrrthümcr,Lästerungen und Dummheiten seines Buches, ver-zeih' ich ihm sogar die Langeweile, die es mir ver-ursacht so darf ich ihm doch nimmermehr dieTendenz desselben verzeihen. Diese ist nichts Ge-ringeres als die Exkulpation des englischen Mini-steriums in Betreff des Verbrechens von St. He-lena.In diesem Gerichtshandcl zwischen demenglischen Ministerium und der öffentlichen Mei-nung," wie der Berliner Reccnseut sich ausdrückt,macht Walter Scott den Sachwalter," er ver-bindet Advokatenkniffe mit seinem poetischen Ta-lente, um den Thatbcstand und die Geschichte zuverdrehen, und seine Klienten, die zugleich seinePatrone sind, dürften ihm wohl außer seinen Spvr-tcln noch extra ein Douccur in die Hand drücken.

Die Engländer haben den Kaiser bloß ermor-det, aber Walter Scott hat ihn verkauft. Es istein rechtes Schottcnstück, ein echt schottisches Na-tionalstückchcn, und man sieht, dass schottischer Geiznoch immer der alte, schmutzige Geiz ist, und sich

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