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Das Vordringen eines östrcichschen Heeres inder Türkei muß nothwcndig durch den vollstän»digcn Besitz von Bosnien kousolidirt seyn.
Scrvien ist, mit Ausnahme des südlichenTheils, nach dem Hauptrücken zu, nicht sodurchgängig hoch und rauhgebirgig als Bosnien.Die Bergrücken verflachen sich zu niedrigen,von Weinreben bewachsenen Anhöhen. Zahl»reiche, zum Thcil breite Flußthälcr durchschnei-den das Land; das längste wird von der schiff-baren Morawa gebildet, die überhaupt einer derwichtigsten Flüsse der europäischen Türkei ist.
Die Zahl der zu Servien gehörigen Festun-gen ist im Ganzen geringer, als in Bosnien.Die hauptsächlichsten davon liegen an der Do-nau, auf der Hauptstraße nach Konstantinopcl,und auf den Straßen von Bosna Seraj nachNissa und Wrana.
Die Beschaffenheit des Kriegsthcatcrs selbstlegt dem Vordringen darin nicht minder Schwie-rigkeiten in den Weg. Die zahlreichen, vomHauptgebirge in die Donau fließenden Gewäs-ser bilden eben so viele Transversal-Thäler,welche, gehörig benutzt, den Türken Gelegen»