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macht und ihn hebt, die lebendige und belebende Seele, mitihren Licht habenden und Licht gebenden Strahlen. Oderder Verstand ist in ihnen vorherrschend, und seine Schärfe,die bei Männern gnzieht, entfernt bei Frauen; es ist, alswären sie abgewichen von ihrer Natur und Bestimmung, undes ist uns in ihrer Nähe nicht mehr wohl, wenn ihre Be-redtheit eine überflügelnde und gelehrte ist. Sind sie abereinsilbig, pretiös und abgemessen, so bricht bald Alles sprödeab und die Freude hört auf; sind sie geschwätzig, so werdensie lästig und man weicht ihnen gerne aus. Sind sie eitelund gefallsüchtig, so durchschaut man bald die innere Leer-heit, und dann erscheint die äußere Schönheit als Täuschung,die nun verschwindet. Sind sie sinnlich und eroberungssüch-tig, so ist ihre Rolle kurz, und mit dem Verluste der Unge-wissen, wandelbaren Schönheit hört zugleich Anziehungskraftund Beachtung auf. Können sie, im Besitze der Anmuthund Liebenswürdigkeit, wenn sie wollen, gefallen, gewin-nen und fesseln, aber bleiben sich darin nicht gleich, so daßsie heute wohlwollend und herzlich, aber morgen vornehm,kalt und feierlich sind, so verliert ihre momentane, launen-hafte Gunst allen Werth, und der sich und seine Würde Füh-lende mag und sucht sie nicht mehr. Sind sie tugendhaftund fleckenlos in Gesinnung und Wandel, aber dabei herbe,strenge, und ohne Gemüth, so ehrt man sie und nennet ih-ren Namen mit Respect; aber man fühlt sich nicht zu ihnenhingezogen, denn eine Moral ohne Liebe im Munde einerFrau liebt und will man nicht. Glänzen sie in reichbcgab-ten Vorzügen, bewundert die Welt den Reichthum ihresVerstandes und die Festigkeit ihres Charakters, vermißt manaber die höhere Weihe eines frommen Gcmüths; kennen,verehren und lieben sie Den nicht, dem das weibliche Ge-