„Sie ist wie ein Kaufmannsschiff, das seineNahrung von ferne bringet."
„Ihre Leuchte verlischt des Nachts nicht."
„Sie breitet ihre Hände aus zu den Armenund reichet ihre Hand dem Dürftigen."
„Wie Seide und Purpur ist in Sauberkeit ihr-Kleid."
„Ihr Schmuck ist ihre Reinheit."
„Sie thut ihren Mund aus mit Weisheit, undauf ihrer Zunge ist holdselige Lehre."
„Ihr Mann lobt sie."
„Ihre Söhne kommen auf und preisen sie selig."
„Ihre Töchter bringen ihr Ehre, sie aber über-trifft alle."
„Siehe! so wird der Mann gesegnet, der denHerrn fürchtet."
„Wie die Sonne, wenn sie aufgegangen, andem hohen Himmel des Herrn eine Zierdeist, also ist ein tugendsames Weib eine Zier-de in ihrem Hause."
„Ein schönes Weib, das fromm bleibt, ist wiedie helle Lampe auf dem heiligen Leuchter."
„Ein Weib, das ein beständiges Gemüth hat,ist wie die goldenen Säulen aus den silber-nen Stühlen."
„Es gicbt nichts Lieberes und Köstlicheres aufErden, denn ein treues Weib."
Gewiß, unter allen Wohlthaten, die dem Könige in Sei-nem reichen, bewegten Leben zu Theil wurden, war SeineGemahlinn für Ihn und das Königliche Haus die größte.