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IXVII.
Also soll inait die Aumichuttg der Spitzbuben,Vagabunden, nicht in der Nacht vor-nehmen?
38enn die Polizei) »ach Landstreichern und andern ver-dächtigen Leuten suchen läßt: so pstegt solches insgemeindes Nachts zu geschehen. Ein hier sitzender Spitzbubehielt darüber unlängst nachstehende Rede:
„Die Polizeybediente müssen glauben, daß wir, wieandre ehrliche Leute, unser Brod bey Hellem Tage verdie-nen, und des Nachts von nnsrer Arbeit ausruhen. Sonstwürden sie sich wohl nicht allemal die vergebliche Mühemachen, lins des Nachts in den Schenken aufzusuchen.Nein, wenn wir schlafen: so geschieht dieses bey Tage,und des Nachts bleiben wir in keiner Schenke, wenn wirauch würklich schlafen wollten. Hier ist es viel zu unsi-cher für uns, und jeder Lärm würde uns in Furcht undGefahr setzen. In den Wirthshausern findet man uns,und unsre künftigen Mitbrüder, die Landstreicher, nichthäufiger, als im Winter gegen drei) oder vier Uhr desAbends. Von den Beschwerlichkeiten eines kalten undregnigten Tages ermattet, oder von einer Arbeit der vo-rigen Nacht, durch einen kurzen Schlaf nur halb erquik-ket, genießen wir sodann der ersten Warme beym Feueroder in der Stube. Die Heischere Kehle wird durch einenguten Trunk sodann gelabet, und der hungrige Magengenießt etwas warmes, was wir auf der Landstraße undaußer den Wirthshausern nicht finden. Die Reisendenkehren zu dieser Zeit häufiger ein, und der durstige Bauereilet zur Labung. Wir hören von ihnen die Neuigkeitendes Dorfs, und erfahren nicht selten, wie sie des Nachts
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