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1 (1804) Patriotische Phantasien, Th. 1
Entstehung
Seite
353
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der Colomsten, ZHz

Sie die Neigung, welche Fremde haben, in den preußischenStaaten zu wohnen, doch als die dritte hinzusetzen.

Die Fruchtbarkeit einer Provinz ist es nicht allein,was die Menschen vorzüglich bewegt, dieselbe zu bewoh-nen ; denn sonst würden die Corsen sich nicht um die ro-hen Felsen ihres Landes streiten, und wenigstens gegen-wärtig unter der französischen Herrschast gebenget, Tiniansuchen und daselbst dieWollnstderElisäe'i genießen.

Was Hilst es dem Nheinganer zu Hochheim die fettenTranben zu keltern , die wir ohne Durst uno zum Scherzherunterschlucken?

Unser Vaterland aber, liebster Freund, ist nicht sounfruchtbar, als Sie es beschreiben. Unsre Heiden sinddurchgängig mir grünen Angern durchwachsen, und sie sindnirgends so schlecht, daß sie nicht Holz tragen könnten.Die Verschiedenheit des Erdreichs, welche sich fast allent-halben findet, giebt der Kunst Mittel, durch vielerlep Ver-mischungen ein neues zn schaffen, und aus mehreren un-fruchtbaren ein fruchtbares zu machen. Dir sind hier derunge,zwei selten Meynnng, daß Westphalen um ein unend-liches besser seyn würde, wenn alles mit Korn und Grasund Holz angebanet wäre, und daß solches in unsermJahrhundert noch geschehen könne. So viel hat uns derFleiß und die Erfahrung vor Ihnen bereits voraus gege-ben, daß wir von einer Sache Ueberzengnng haben, dieIhnen noch lange Zeit zweifelhast seyn wird; denn wirwissen wohl, daß Sie noch lange für das PlaggenmattIhres Vaterlandes patriotisch streiten werden.

Es ist keineswegcs unmöglich, einen Rheinländer, odereinen andern Fremden, in unfern Gegenden zurechte zuhelfen; es ist hier aber nicht Raum genug und nicht dieGelegenheit, Ihnen alle Mittel dazu zu zeigen. Sie wis-se», daß »ufere Kameralisten einen Vorzug vor vielen ha-ben, und daß sie die Hindernisse, welche anderen unüber-steiglich scheinen, leicht überwinden. Sie werden das

Mit-