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1 (1804) Patriotische Phantasien, Th. 1
Entstehung
Seite
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der Handlung in den Landstädten. 17

stehen. Dies muß der Landstädler selbst wissen, unddiese Idee hat er jetzt völlig verlohreu. Wenn ihmeine Pfianzung in Suriname angeboten wurde; wenner seinen Cassee dort selbst bauen lassen sollte; er würdeglauben, in einer ganz neuen Welt zu sepu. Und gleich-wohl ist er so nahe dazu, als ein anderer, und durchdie Umstände zu weiter nichts verbunden, als seineErudte in Holland auszuladell.

Die ganze Levante steht ihm offen; der Holländerhat den Handel, theils weil er der kleinen Vorrheile sattwar; theils weil er aus Deutschland mit keinen Maa-ren versorgt wurde, eine ganze Zeit über vernachlässiget.Der aufmerksame Engländer hat ihn verdränget, nnddie Leidener Tuchfabrique, welche in der Türkey noch be-rühmter, als in Deutschland war, ist darüber versunken.Allein, in Deutschland bat niemand darauf gedacht,einige Produkten nach der Levante zu schaffen.

Keiner gedenkt sich in Alexandrien einen Markt Zttmacben, oder aus Cairo etwas zu erhalten, man läßtden Engländern oder den Franzosen dort seinen Tüchernden Preis setzen, und das ärmeste Städtchen in Deutsch-land wagt es nicht, die seinigen borten wohlfeiler aus-zubieten. Was die Amerikanischen Colonieu den Eng-ländern, und was England der Stadt London ist; dassollte Deutschland den Holländern und übrigen See-städten seyu können. Oder sollte eine Schiffsladungvon Schuhen aus London wohlfeiler abgehen können,als aus Bremen? Uno sollten selbige, wenn sie recht-schaffen gemacht werden, nicht eben so viel Käufer indem Spanischen Indien finden, als andere, die unterdem Namen eines Spanischen Einwohners dahin ge-hen? Jetzt ist es freylich die Zeit nicht mehr, auf dieSchuhe zu gedenken, nachdem die Amerikanischen Colv-nien das Leder so wohlseil liefern, daß DeutschlandMöscrs pham. I. Theil, B bald