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1 (1804) Patriotische Phantasien, Th. 1
Entstehung
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12 Gedanken über den Verfall

nach den Seestädten geschickt hatte? Und verkauft ma«uns nicht unser eigen Geld? Erst schnellen uns die See-städter um die Maare, und nun plündern sie unfernBeutel. Kann man sich etwas schimpflichers vorstellen,und würde nicht ein Kind aus der alten Hanfe sagen:wir Härten allen Verstand verlohren?

Dies ist aber die Sache nur noch von einer Seite;von der Seite, wie wir unsere eigene Producten undManufacturen durch die Hände der Seestädter los wer-den, betrachtet. Nimmt man nun auch vollends dieandere, wie wir unsere Bedürfnisse, und den sogenann-ten nothweudigen Ueberfluß aus fremden Ländern er-halten, hinzu: so vermehret sich der Schade der Laud-städter nach dem Maaße, als die Einfuhr die Ausfuhrjetzt überwieget. Unsere Vorfahren im HansischenMunde, da sie an den Enden der Welt ihre Factoreyenhatten, erhielten nothwendig alles ohne Mittel undaus der ersten Hand. Sie kauften die Heringe nichtpon den Holländern; ihr Factor zu Bergen ließ sie selbstfangen. Sie kauften den Leinsagmen nicht um Osternzu Bremen, sondern im Herbst von dem Landmanne andem Orte, wo er wächst, oder doch wenigstens auf demMarkte zu Riga oder in Libau. Jeder Kaufmann, derin einer Hansestadt wohnte, ließ den Zhran bey seinerFactorey in Bergen sieden, seine Fische daselbst salzenoder trocknen, und die Kalifleute der Stadt Soesthatten so vieles für eigene Rechnung auf der See, daßes ihnen der Mühe verlohnte, besondere Freyheitsbriefevon dem dänischen Monarchen zu nehmen. Wo aberist jetzt der Geist einer gleichen Unternehmung? Wieviele sind in der Hauptstadt, die nur einmal den Reisans England ziehen? und gleichwohl schickt ihn der

Eng?

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