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II.
Gedanken üb<r den Verfall der Handlung inden Landstädten.
. . . . Ä5ir müssen uns schämen, wenn wir an un-sere Vorfahren in der deutschen Compagnie (die Hanse)gedenken. Alles, was wir jetzt in den Landstädtenthun, ist dieses, daß wir unsere Mannfactnren einemBremer oder Hamburger vertrauen, und uns durchdieselben herumführen lassen. Mancher ist gar so feige,oder geldbedürftig, daß er gleich in Bremen und Ham-burg verkauft, und sich dem Preise unterwirft, wel-chen die auf der Börse daselbst versammleten Aufkäu-fer seiner Verlegenheit oder seiner kurzen Einsicht be-stimmen. Die Laune eines Seestädters, eine Zaghaf-tigkeit, welche ihm seine größere Verwickelung in meh-ren; Arten des Handels auf einen Posttag zuziehet;eine zufällige Veränderung des Wechsels; eine vortheil-haftere Fracht; die Zeit, welche er noch abwartenkann; die Roth des Verkäufers und andere Zufälleentscheiden den Vortheil des Mannes, der den ganzenVerdienst haben sollte; und der Kuppler entführet ihmdie Braut. Kaum wissen uiisre Landstädter die Zeit,wenn ihre Waaren am besten gehen. Sie verkaufenihr Korn nach der Erndte, ihr Linnen um Pfingsten,und bekümmern sich nicht darum, wenn die Flotten ansEngland und Spanien nach Osten und Westen abgehen,nnd der Factorist an der Stelle den verlegenen Schiffs-patron züchtiget, oder doch an der Waare, wobey dieerste Hand sich kaum das Leben gefristet, noch dreyßig
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