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Kloses Blasen hätte erlangen können. Ueberdieß gerathendie gegossenen Tafeln nicht so eben und glatt, als diegeblasenen; man muß sie daher nach dem Guße stark ab-schleifen, und eben darum nicht weniger, als wegen desmöglichsten Schutzes vor dem Zerspringen, sie von bedeu-tender Starke gießen, was eine große Consumtion von Glas-masse bedingt. Auch liegt die übergroße, zu einem solchenSpiegel gehörige Glasmasse in dem glühenden zerbrech-lichen Hafen (Gußtiegel) von Thon fast schutzlos da, be-sonders während derselbe aus dem Glasosen genommenund über eine stark geheizte metallne Platte gehoben wer-den muß, auf welcher die Masse zur Tafel ausgegossen,und dann so rasch wie möglich in den Kühlofen gebrachtwird. Ist nun aber der Guß auch wirklich fehlerfrei.aus-gefallen, so muß doch immer die Tafel noch geschlissen,polirt, facettirt und belegt werden: alles Handgriffe, diebei großen Tafeln wieder nicht ohne sehr nahe Gefahr desZerspringens Platz finden können; obwohl man das Be-legen fast immer auf den Ort verspart, wo sich die Ver-kaufs-Niederlage für die Spiegel befindet, damit nicht,wenn während des Transportes ein Unfall eintreten sollte,der Verlust an der Waare noch kostspieliger werde.
Durch alle diese Schwierigkeiten — in denen vorzugs-weise auch der Grund für die außerordentliche Theuerunggroßer gegossener Spicgeltafeln liegt — mußten achtsameSpiegelfabricanten doppelt lebhaft aufgefordert werden, sichdie möglichste Rückkehr zum Blasen großer Spigeldadurch zu eröffnen, daß sie den Künstler-Ehrgeiz ihrerArbeiter- auf jede Art anspornten, nach diesem Preise zuringen. Und wirklich ist dieß gelungen: man hat es neuer-lich auf mehreren Spiegelhütten dahin gebracht, Tafeln