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in dieser Art verwendet, und eben daraus insbesondere zuBrundusium in Unter-Italien (Brindisi) sehr gute Metall-Spiegel verfertigt habe. Auch eignete sich diese Mischungsowohl der Farbe, als der innern Consistenz wegen sehrgut zu Metall-Spiegeln; und auch englische Künstler habensie in neuerer Zeit vorzugsweise hierzu empfohlen, wiez. B. der Englander Mudge*). Indessen scheint es,als ob die hierzu erforderliche Metallmischung im Alter-thum häufig verunglückt sey; was um so leichter möglichwar, da es sehr schwer hält, den vortheilhaftesten Grad derHitze bei der Mischung beider Metalle richtig zu treffen,unv es nächst dem auch selten gelingt, die Masse ganzohne Blasen oder Locher herzustellen und die Verkalkungdes Zinns während der Operation des Gießens völlig zuverhüten, und so dem Entstehen von schnell sich bildendenGrübchen oder Knoten vorzubeugen, welche die Politurstören").
Da übrigens die aus gemischter Kupfer- und Zinn-Masse verfertigten Metall-Spiegel bei täglichem Gebrauchdem durch das beständige Anlaufen beförderten Blind-werden gar sehr ausgesetzt waren, so pflegte man im Alter-thum bei jedem dieser Spiegel einen Schwamm nebst einemNäpfchen mit zerriebenem Bimsstein anzubringen, damitdie Metallfläche bequem abgerieben werden könne, wennsie ihre Dienste zu versagen begann. Auch wurden solche
Vergl. die Londoner ?llilosopllicnl 'tr»as»ct!ons, Bd. 67,S 296.
") Daß die alten Künstler sehr häufig ihre Plage mit diesenGuß-Knoten hatten, läßt sich unter andern aus PliniuS undLu ci a n ersehen; weshalb Beckmann a. a. O., Bd. III. S. 484u. f. zu vergleichen ist.
Gesch. d. Erfind. I.Bd. 30