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1 (1842) (1842)
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gefäße inwendig mit Metall-Spiegeln zu versehen, damitJedermann gleich beim Waschen sich selbst bequem beschauenkönne, was wohl auch bei jenem Becken der Fall war*).

Jedenfalls waren Metall-Spiegel auch bei den Grie-chen schon zeitig in Gebrauch, obschon Homer und He-siod nicht ausdrücklich davon reden. In späterer Zeitaber kannte man zu Athen und im asiatischen Griechen-land dieses wichtige Hülfsmittel des weiblichen Putzes na-türlich noch viel besser; und als dasselbe einmal, mit vielenandern Luxusartikeln, von hier aus nach Rom verpflanztworden war, die Römer aber aus den langjährigen Feld-zügen in der Fremde Lust zu jeder Verweichlichung mit indas Vaterland gebracht hatten, zeigten die Künstler derWeltstadt sehr bald einen Wetteifer darin, nicht allein dievornehmen Damen der höheren Kreise, sondern auch diejungen, zierlichen, von Silber und Gold strotzenden Mode-herren und übrigen rafsinirenden Epicuraer dieser Klassemit verschwenderisch ausgestatteten Metallspiegeln jeder Artzu versehen, und dabei die Verfertigung dieser elegantenHausgerathe zu immer höherer Vollkommenheit zu bringen **).

*) Eine besonders sorgfältig ausgeführte Politur der inner»Fläche solcher Becken mußte ihnen von selbst bie Spiegelfähigkeitertheilen, die man dann, im erhöhcten Maaße, auf gewisse Stellendieser Fläche, z. B. als zierliche obere Einfassung derselben be-schränkte; gerade so, wie das bei den Griechen und Römern auchan Trinkgefäßen üblich war. Vergl. unter andern PliniusIlist. n»t. XXXlll, 9. und Seneca tjkuaost. »i>t. I, 5. Mehrhierüber enthält ein hier benutzter Aufsatz von Beckmann, a. a. O.Bd. IU. S. 4K7-5Z-?.

**) Vergl. hierüber besonders! C. A. Böttiger'S Sabinaoder Morgen-Scenen in dem Putzzimmer einer reichen Römerin,Weimar IKtIZ. 8., S. 129 u. ff. Auch in Ch. Meiners