334
Ein in neuer,r Zeit von dem Franzosen Maceronegemachter Vorschlag, vollkommen kreisrunde Stückchen Korkvon einem halben Zoll Dicke zur Schußsüttcrung zwischendem Pulver und Schuß anzuwenden, scheint Aufmerksam-keit zu verdienen, ist aber noch wenig verwirklicht worden *).
Noch neuer aber ist die Anwendung des Korks zu so-genannten Wasser schuhen, d.h. zur Verfertigung einerschissähnlich geschnittenen Fußbegleilung, mit deren Hülfees, wie man aus den öffentlichen Blättern weiß, an meh-reren Orten nicht ohne Glück versucht worden ist, auchüber größere Wasserflächen gefahrlos hinwegzuschreilen: einVersuch, der allerdings Aufmerksamkeit verdient, doch aberseiner Grundlage nach nicht neu ist, sondern mit der al-ten , den Halloren und ähnlichen Schwimmkünstlern nichtunbekannten Kunst des Wassertretens in genauesterVerbindung steht.
*) In D ingler' s polytechnischem Journal findet fich Bd. XI,.S. 461. eine Anweisung zu bequemer Verfertigung solcher Schuß-Vftopfe aus Kork, die allerdings mit größter Genauigkeit geschnittenwerden müssen.