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1 (1842) (1842)
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Der griechische Schriftsteller Tenoph on meldet darüber(t^ropaefl. eap. 8.) Folgendes: „Cyrus überlegte, wie weitein gesundes und starkes Pferd in einem Tage laufen könne,und ließ hierauf eigene Häuser erbauen, die eben so weitvon einander entfernt waren, als die Ausdehnung des We-ges betrug, welchen das Pferd in einem Tage durchlausenhatte. In jedes dieser Häuser stellte er eine Anzahl Pferde,sammt den nölhigen Wärtern. Zugleich setzte er an jedemOrte einen Mann ein, welcher die ihm zugebrachten Briefein Empfang nehmen, und dafür sorgen mußte, daß siedem nächsten Reitboten richtig und eilig überliefert wurden.Und diese Boten mußten selbst die Nacht durch reiten.Man sagte, sie seyen auf diese Art schneller gereist, alsdie Kraniche flögen."

Die nächste Absicht des Cyrus war hierbei, mit Hülfedieser Anstalt aus den hundert und sieben und zwanzigProvinzen seines ausgedehnten Reichs schnelle Nachrichteneinholen und regelmäßige Befehle dahin ertheilen zu können.Darum bestimmte er auch, daß seine königlichen Postbotensim Griechischen ^nAari genannt) berechtigt seyn sollten,sobald ihnen unterwegs ein Pferd stürzte, bis zur nächstenStation jedes andere Pferd, das ihnen aufstieß, sofort wegund in Gebrauch zu nehmen. Daß diese Postanstalt desCyrus sich allmählig erweiterte, ist deshalb zu vermuthcn,weil der letzte Perserkönig Darius vor seiner Thronbe-steigung als Chef dieses Instituts aufgeführt wird. Außer-dem soll der König Terxes auch noch eine sogenannteSchrei-Post errichtet haben, indem er durch sein ganzesReich Schilderhauschen mit Wachtposten setzen lassen, de-ren Inhaber von drohender Gefahr u. dergl. einander durchgegenseitigen lauten Zuruf benachrichtigen konnten.