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leuchten, daß diese Verwendung weder in ganz früher Zeit,noch auf einmal in sehr bedeutendem Umfange stattfindenkonnte; worüber wir auch nachher noch besondere Data an-führen werden.
Zn den, für uns noch aufbehaltenen Fragmenten derGeschichtschreiber der ältesten Zeit finden wir die Angabe,daß die vorder-asiatischen Völker schon vor Noah's Fluthdas Eisen aufgefunden hatten (1 Buch Moses IV, 21.22.),daß ihnen aber diese Erfindung während der Nachwirkun-gen der großen Ueberschwemmung völlig wieder verlorenging, so daß die alten Autoren die Zeit unmittelbar nachder Sündfluth als eine Periode bezeichnen, wo man sich langeohne Metalle habe beHelsen müssen. Es liegt hierin durchausnichts Unwahrscheinliches; zumal, da auch die spätere Geschichteeinzelne, selbst nicht ganz uncultivirte Völker erwähnt, de-ren Kenntnisse in dieser Rücksicht sehr mangelhaft waren:wie denn z. B. die alten Sibirier und die Peruaner, trotzihres übrigens betriebenen Bergbaues und der in ihremLande selbst vorhandenen eisenhaltigen Erze, das so nutz-bare Eisen gar nicht gekannt haben.
Aus den Nachrichten des Moses ist zu erkennen, daßin den nach der Sündfluth wieder angebaueten Gegendenvon Vorderasien am Euphrat, am Nil und an den asia-tischen Küsten des Mittelmeeres der Gebrauch der Metallezuerst wieder üblich ward; namentlich besaßen die Ehal-däer und Assyrier zuerst wieder Gold, Silber und Ku-pfererz; und von den Phöniziern wissen wir noch be-stimmter, daß sie diese Metalle aus eigenen Bergwerkenbezogen, die sich zwar nicht in ihrem Heimathslande, wohlaber in den, mit Hülfe der Schiffahrt von ihnen entdeck-