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Geldstück nicht sein volles Gewicht hat; er wird sich wei-gern, es anzunehmen, und es wird dadurch bald aus derEmulation verdrangt werden.
Wir kommen nun zum dritten Puncte: zu der Be-hauptung, der Schlageschatz gewahre die Möglichkeit, dasVerhältniß des Goldes zum Silber zu sixiren.
Das ist durchaus ein Jrrthum. Schon oben wurdegezeigt, daß die Natur der Sache eine solche Fixirung garnicht verstattet, weil das fragliche Verhaltniß von tausendverschiedenen, ewig wandelbaren Umständen abhangt. Wirwollen uns in Gedanken in ein Land versetzen, wo manin Ermangelung der edeln Metalle und aus Unbekanntschaftmit dem Papiergelde sich fortwährend noch mit dem Tausch-handel beHilst; wo Ochsen gegen Pferde, Hafer gegen Rog-gen oder Waizen, Getreide gegen Vieh u. s- w. vertauschtwird. Angenommen nun, die Gesetzgeber dieses Landeswollten den Werth des Hafers zum Roggen oder Waizen,der Kühe zu den Pferden u. s. f. durch ein Gesetz für im-mer feststellen: würde dieser Einsall wohl für Weisheit zuhalten seyn? Gewiß nicht! Man müßte vielmehr urlheilen,daß sich diese Leute entweder gar nicht um die Natur derDinge bekümmert hätten, oder daß sie in der thörichtenEinbildung lebten, diese Natur der Dinge nach ihrer Will-kühc umändern zu können. „Können diese Herren," sowürde man fragen, „etwa machen, daß in keinem Jahremehr oder weniger Hafer, mehr oder weniger Roggen ge-crndtet werde, als in den übrigen? Können sie machen,daß die Nachfrage nach der einen oder der andern Getreide-art in einem Jahre niemals stärker sey, als in dem andern?Wissen sie nicht, daß eben von diesen Umständen der Werthabhängt, den jede Getceideart in jedem Jahre behauptet?