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1 (1842) (1842)
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Hyacinthe und Sapphire erwähnt, und auch des schwarzenGlases gedenkt, wodurch der sogenannte obsidianische Steinnachgeahmt ward ').

Der römische Geschichtschreiber Trebellius Pollio gedenktin seiner Lebensbeschreibung des Kaisers Gallienus, Kap. 12,der Bestrafung eines Mannes, welcher der Gemahlin die-ses Kaisers solches gefärbtes Glas statt der Edelsteine ver-kauft hatte, und der Kirchenvater Tertullian spottet überdie Thorheit seiner Zeitgenossen, gefärbtes Glas so theuer,wie ächte Perlen zu bezahlen. Lange Zeit hindurch behieltAegypten den Preis in dieser Art von Glasfabrikation.So empfing z. B. Kaiser Hadrian von einem ägyptischenPriester einige gläserne Kelche, die mit allerlei Farben spiel-ten und die er selbst für so kostbar erkannte, daß er sienur bei hohen Festen auf die Tafel zu bringen befahlWie es scheint, war Aegypten besonders reich an solchenmetallischen Erdarten, die sich zur Glasfärbung wesentlicheigneten.

Noch gegenwärtig findet man in einigen Antiquitäten-fammlungen zu Rom gefärbtes Glas, welches ehemalsstatt der Edelsteine diente; und die Kunstproducte dieser Artkonnten um so mehr vervielfältigt werden, da es möglich

*) Unter dem obsidi anischen Stein, welchen ein gewisserObfldius zuerst in Aethiopien aufgefunden und bekannt gemacht ha-ben sollte, verstanden die Alten dasselbe vulkanische Glas, welchesdie neueren Mineralogen meistens unter dem Namen des Islän-dischen Achats spuinex vitrouü) aufzuführen Pflegen, währenddie Spanier, die es aus Amerika erhalten, dasselbe gewöhnlichkalinaee nennen. Die dünneren Stückchen davon gleichen an Farbedem sogenannten Rauchtopase.

Vergl. des VopiscuS vit» Lalurnini, c»j>. 8.