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die eins um die Erde, innerhalb ungefähr vierundzwanzkgStunden, die andere innerhalb ungefähr dreißig Tagen durchden sogenannten Thierkreis, d. h. durch die allgemeinangenommenen zwölf Himmelsdistricte, durch deren Fest-stellung man sich das Zurechtfinden am Sternenhimmelerleichtert hat*). Diese letztere Bewegung des Mondes istdeshalb, weil dieser Himmelskörper während derselben seineGestalt viermal auffallend verändert, ebenfalls von jeherals ein bequemer, natürlicher Maaßstab zur Zeitmessungbetrachtet worden, und man hat den Umfang dieser Bewe-gung, als Zeittheil, mit dem Namen Monat belegt.
Da es jedoch von der Willkühr des Beobachters abhängt,welchen Punct in den Bewegungen der Sonne und desMondes er als den Anfangspunkt dieser Bewegungen be-trachten will; ob z. B. rücksichtlich der (scheinbaren) tägli-chen Bewegung der Sonne ihren Aufgang oder Untergang,oder ihren Mittagsstand, und ob rücksichtlich ihrer (schein-baren) jährlichen Bewegung ihre größte Nahe bei der Erde(den längsten Sommertag) oder ihre größte Entfernungdavon (den kürzesten Wintertag); da ferner der Anfangund das Ende einiger dieser Bewegungen (z. B. Sonnen-aufgang und Untergang) sich nicht immer ganz genauwahrnehmen lassen; und da endlich diese Bewegungen nurdie größeren Theile der Zeit bemerkbar machten (Jahre,Monate, Tage) und gleichwohl für den gewöhnlichen Ver-kehr auch kleinere Jeiteintheilungen nicht entbehrt werdenkonnten: so trafen Gesetzgeber, Religionsstifter und sonstigeAnordner des bürgerlichen Lebens nach und nach genaue
") Auch hierüber giebt Steinbeck, a. a. O. S. 92 —IISeine leicht faßliche, zweckmäßige Erläuterung.