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eines Andern mit dem ausgesetzten Preise belohnt wordenwar*).
Uebrigens hat man jetzt in England bereits Versuchegemacht, die so wichtige Kraft der Dampfmaschinen auchzur Erhöhung der Thätigkeit von Feuerspritzen anzuwenden,und zwar mit dem besten Erfolge. Denn, Journalbcrich-ten zufolge, soll es jetzt in England eine Dampfspritze ge-ben, welche so unaufhörlich thätig seyn kann, daß sie imStande ist, im Verlauf einer Stunde 84,000 QuartWasser zu verbrauchen**).
Nur freilich mag der practischen Anwendung dieserSpritzen für das gewöhnliche Leben der doppelte wesentlicheUmstand entgegenstehen, daß sie theils zu kostspielig sind,theils der außerordentlichen Wasserconsumtion wegen nuran einem sehr wasserreichen Orte aufgestellt werden kön-nen. Für große Fabrikbesitzer indessen, die ein so bedeuten-des Interesse an wirksamer Hülfe gegen Feuersbrünste ha-ben, daß ein bedeutender Aufwand dafür sie weniger zu-rückschrecken kann, und die ohnedieß jetzt in ihren Etablisse-ments meistens schon Dampfmaschinen als Bewegungskraftbrauchen, dürften sich diese englischen Dampfspritzen weit
*) Vergl. Beckmann'« Beiträge z. Gesch. d. Erfindungen,Bd. II. (Leipzig 1788. 8.) S. löv u. f.
**) Vergl. den vorangeftihrten Bericht des Leipziger Kunst- undGewerb-Vereins, S. 16. Die in diesem Bericht erwähnte engli-sche Dampf-Feuerspritze scheint dieselbe zu seyn, welche der Eng-länder John Braithwaite in London im Jahre 1862 für Rech-nung des Königl. Preuß. Ministerii des Innern erbaute, und vonwelcher in der neuesten Folge des Magazins der Erfindungen, Bd. I.Hess V- (Leipzig 1862. 4.) S. 247 u. ff. eine ausführliche Be-schreibung nebst Abbildung sich findet.