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1 (1842) (1842)
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fachen Pelz aber ohne Schaden durchnäßt hatte *). Auchdes Kaisers Tochter, Bertha, trug einen Halsschmuck vonHermelin.

Pelzhandschuhe waren damals auch schon, wenig-stens bei den Mönchen, gebräuchlich; sie hießen muffulae,und wurden genau von den nur aus Wolle verfertigtenvfuntis unterschieden, welche die Klosterherren nur im Som-mer an den Händen trugen"). Es leuchtet von selbst ein,daß der Muff — die Handbcdeckung der Frauenzimmerfür den Winter — den mussulis der Mönche seinen Na-men und Ursprung verdankt. Die nanü aber finden sichnoch jetzt in Holland; denn im Niederländischen heißt ein,nicht mit Fingern, sondern nur mit einem Däumling ver-sehener Handschuh noch heutzutage eine Want.

Je üblicher es wurde, feine Thierpelze zur Kleidung zuverwenden, desto höher stiegen diese im Preise. Einen klei-nen Fingerzeig hierüber giebt ein Walliser Gesetzbuch auSdem zehnten Jahrhundert, wo die Häute eines Ochsen,Hirsches, Fuchses, Wolfes und einer Otter zu gleichen Prei-sen angesetzt sind, nämlich achtmal so hoch, wie ein Schaf-oder Aiegenfell; während das Fell von einem weißen Wie-sel für cilfmal, das von einem Marder für vierundzwanzig-mal, und das von einem Bieber für hundertundzwanzig-

Vergl. die Erzählung des sogenannten !llonad,u8 8a»g->I-lensiü in seinem Buche <Ie j-Cütis L.'iroli islajxni, II, 27. in B o u-guet s 8oi'iz»tt. Keiui» Lniliosr. 1. V. pag. tö2.

Wie sich ans Sirmond'S tlonoiliis nntigni» llalllse,1°. I. lPariS IN2N. Fol.) S. 442. ergiebt, waren diese Hand-schuhe den Mönchen sogar gesetzlich vorgeschrieben, vermöge einesBeschlusses der Kirchenversammlung zu Aachen vom Jahre 817.