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Als ob die Bitternisse der Wirklichkeit nichthinreichend kummervoll wären, quälen mich nochdie bösen Nachtgesichte ... In greller Bilderschriftzeigt mir der Traum das große Leid, das ich mirgern verhehlen möchte, und das ich kaum auszu-sprechen wage in den nüchternen Bcgriffslautcn deshellen Tages. —
Jüngste Nacht träumte mir von einem großenwüsten Walde und einer verdrießlichen Hcrbstnacht.In dem großen wüsten Walde, zwischen den him-melhohen Bäumen, kamen zuweilen lichte Plätze zumVorschein, die aber von einem gespenstisch WeißenNebel gefüllt waren. Hie und da ans dem dickenNebel grüßte ein stilles Waldfeuer. Auf eines der-selben hinzuschreitcnd, bemerkte ich allerlei dunkleSchatten, die sich rings um dic Flammen bewegten;doch erst in der unmittelbarsten Nähe konnte ichdie schlanken Gestalten und ihre melancholisch hol-den Gesichter genau erkennen. Es waren schöne,nackte Francnbildcr, gleich den Nymphen, die wirauf den lüsternen Gemälden des Julio Romano sehen,und die in üppiger Zugcndblüthe unter sommcr-grüncm Laubdach sich anmnthig lagern und crln-stigen . . . Ach! kein so heiteres Schauspiel botsich hier meinem Anblick! Die Weiber meines Trau-mes, obgleich noch immer geschmückt mit dem Lieb-