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cm Selbsturthcil dcs Lesers zu fördern, so glaubeich andererseits zu einem Hcrvorstellen meiner eige-nen Person in diesem Buche besonders verpflichtetzu sein, da, durch einen Zusammenflnss der hete-rogensten Umstände, sowohl die Feinde wie dieFreunde Börne's nie aufhörten, bei jeder Bespre-chung Desselben über mein eigenes Dichten und Trach-ten mehr oder minder wohlwollend oder böswillig zuräsonnieren. Die aristokratische Partei in Deutsch-land, wohl wissend, dass ihr die Mäßigung meinerRede weit gefährlicher sei, als die BerserkerwuthBörne's, suchte mich gern als einen gleichgesinntenKumpan Desselben zu verschreien, um mir eine ge-wisse Solidarität seiner politischen Tollheiten auf-zubürden. Die radikale Partei, weit entfernt, dieseKriegslist zu enthüllen, unterstützte sie vielmehr,um mich in den Augen der Menge als ihren Ge-nossen erscheinen zu lassen und dadurch die Auto-rität meines Namens auszubeuten. Gegen solcheMachinationen öffentlich aufzutreten, war unmög-lich ; ich hätte nur den Verdacht auf mich geladen,als desavouierte ich Börne, um die Gunst seinerFeinde zu gewinnen. Unter diesen Umständen thatmir Börne wirklich einen Gefallen, als er nichtbloß in kurz hingeworfenen Worten, sondern auch inerweiterten Auseinandersetzungen mich öffentlich an-