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12 (1862) Über Ludwig Börne
Entstehung
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Wagens mit Pferden, sondern eines gar prächtigenSchiffes bediente. Das ging gut, wenn ein Flussoder ein See sich auf meinem Wege befand. Sol-ches war aber der seltenere Fall, und gewöhnlichmuffte ich über festes Land, was für mich sehr un-bequem, da ich alsdann mein Schiff über weiteEbenen, Waldstcgc, Moorgründe, und sogar übersehr hohe Berge fortschleppen muffte, bis ich wie-der an einen Fluss oder See kam, wo ich gemäch-lich segeln konnte. Gewöhnlich aber, wie gesagt,muffte ich mein Fahrzeug selber fortschleppen, wasmir sehr viel Zeitverlust und nicht geringe Anstren-gung kostete, so dass ich am Ende vor Überdrussund Müdigkeit erwachte. Nun aber, des Morgensbeim ruhigen Kaffe, machte ich die richtige Bemer-kung, dass ich weit schneller und bequemer gereistwäre, wenn ich gar kein Schiff besessen hätte undwie ein gewöhnlicher armer Teufel immer zu Fußgegangen wäre.

Am Ende kommt es auf Eins heraus, wiewir die große Reise gemacht haben, ob zu Fußoder zu Pferd oder zu Schiff . . . Wir gelangenam Ende Alle in dieselbe Herberge, in dieselbeschlechte Schenke, wo man die Thüre mit einerSchaufel aufmacht, wo die Stube so eng, so kalt.