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zuhalten, dann tobte und schimpfte Ludwig Börneund stampfte und wetterte; — wenn aber das vor-ausgesehene Unglück wirklich eintrat, wenn manDeutschland mit Füßen trat oder so lange peitschte,bis Blut floss, dann schmollte Börne nicht länger,und er fing an zu flennen, der arme Narr, der erwar, und schluchzend behauptete er alsdann, Deutsch-land sei das beste Land der Welt und das schönsteLand, und die Deutschen seien das schönste undedelste Volk, eine wahre Perle von Volk, und nir-gends sei man klüger als in Deutschland, und so-gar die Narren seien dort gescheit, und die Flegeleisei eigentlich Gemüth, und er sehnte sich ordentlichnach den geliebten Rippenstößen der Heimat, under hatte manchmal ein Gelüste nach einer recht saf-tigen deutschen Dummheit, wie eine schwangere Fraunach einer Birne. Auch wurde für ihn die Entfer-nung vom Vaterlandc eine wahre Marter, undmanches böse Wort in seinen Schriften hat dieseQual hcrvorgcpresst. Wer das Exil nicht kennt, be-greift nicht, wie grell es unsere Schmerzen färbt,und wie es Nacht und Gift in unsere Gedankengießt. Dante schrieb seine Hölle im Exil. Nur werim Exil gelebt hat, weiß auch, was Vaterlandsliebeist, Vaterlandsliebe mit all' ihren süßen Schreckenund sehnsüchtigen Kümmernissen! Zum Glück für