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einmal einem persönlichen Grolle, beimesse. Ichwar lange der Meinung, als ob der Verfasser, eingewisser G. Pf., durch jenen Artikel seinen FreundMenzel rächen wolle. Aber ich muss der Wahrheitgemäß meinen Jrrthum bekennen. Ich ward seit-dem verschicdenseitig eines Besseren unterrichtet.„Die Freundschaft zwischen dem Menzel und demerwähnten G. Pf.," sagte mir unlängst ein ehr-licher Schwabe, „besteht nur darin, dass Letztererdem Menzel, der kein Französisch versteht, mitseiner Kenntnis dieser Sprache aushilft. Und wasden Angriff gegen Sie betrifft, so ist Das gar nichtso böse gemeint; der G. Pf. war früher der größteEnthusiast für Ihre Schriften, und wenn er jetztso glühend gegen die Jmmoralität derselben eifert,so geschieht Das, um sich das Ansehen von strengerTugend zu geben und sich gegen den Verdacht dersokratischcn Liebe, der aus ihm lastete, etwas zudecken."
Ich würde den Ausdruck „sokratischc Liebe"gern umschrieben haben, aber es sind die eigenen
Worte des Dr. D r, der mir diese harmlose
Konfidenz machte. Dr. D. — r, der gewiss Nichtsdagegen hätte, wenn ich seinen ganzen Namen mit-theilte, ist ein Mann von ausgezeichnetem Geistund von einer Wahrheitsliebe, die sich in seinem