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liedern des Mittelalters gegen uns aufgewiegelt,und diese Beschwörungslicdcr, ein Gemisch vonuraltem Aberglauben und dämonischer Erdkruste,wären stärker gewesen als alle Argumente der Ver-nunft . . .
Menzel war der Erste, der, als die Luft kühlerwurde, die altdeutschen Rockgedanken wieder vomNagel hcrabnahm, und mit Lust wieder in diealten Jdeenkreise zurückturnte. Wahrlich, bei dieserUmwcndung fiel mir wie ein Stein vom Her-zen, denn in seiner wahren Gestalt war WolfgangMenzel weit minder gefährlich, als in seiner libe-ralen Vcrmummung; ich hätte ihm um den Halsfallen mögen und ihn küssen, als er wieder gegendie Franzosen eiferte und ans Juden schimpfte undwieder für Gott und Vaterland, für das Christcn-thum und deutsche Eichen, in die Schranken tratund erschrecklich bramarbasierte! Ich gestehe es, wiewenig Furcht er mir in dieser Gestalt einflößte, sosehr ängstigte er mich einige Jahre früher, als erplötzlich für die Juliusrcvolution und die Fran-zosen in schwärmerische Begeisterung gericth, als erfür die Rechte der Juden seine pathetischen, groß-herzigen, lafaycttischen Emancipationsreden hielt,als er Ansichten über Welt- und Menschcnschicksallosließ, worin eine Gottlosigkeit grinste, wie Der-