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Börne hatte früher etwas Mcdicin studiert undwusstc twn dieser Wissenschaft grade so Vieh alsman eben braucht, um zu tödtcu. In der Politik,womit er sich später abgab, waren seine Kenntnissewahrlich nicht viel bedeutender.
Ich habe seinem Begräbnisse nicht beigewohnt,was unsere hiesigen Korrcspondcnzlcr nicht erman-gelten nach Deutschland zu berichten, und was zubösen Auslegungen Gelegenheit gab. Nichts ist aberthörichter, als in jenem Umstände, der rein zufälligsein konnte, eine feindselige Härte zu erblicken. DieThoren, sie wissen nicht, dass es kein angenehmeresGeschäft giebt, als dem Leichenbegängnisse einesFeindes zu folgen!
Ich war nie Börnc's Freund, und ich war auchnie sein Feind. Der Nnmuth, den er manchmal inmir erregen konnte, war nie bedeutend, und erbüßte dafür hinlänglich durch das kalte Schweigen,das ich allen seinen Vcrkctzcrungcn und Rücken ent-gegensetzte. Ich habe, während er lebte, auch keineZeile gegen ihn geschrieben, ich gedachte seiner nie,ich ignorierte ihn komplct, und Das ärgerte ihnüber alle Maßen.
Wenn ich jetzt von ihm rede, geschieht es wahr-lich weder aus Enthusiasmus noch aus Misslaune;ich bin mir wenigstens der kältesten Unparteilichkeit