Leiber oder in die Geister cingcprügclt werden sollte,nahm man einen deutschen Excrcicrmeister. Auchhaben wir die Sklaverei über ganz Europa ver-breitet, und als Denkmäler dieser Sündfluth sitzendeutsche Fürstcngcschlcchtcr auf allen Thronen Eu-ropa's, wie nach uralten Überschwemmungen aufden höchsten Bergen die Reste versteinerter Sccun-gchcucr gefunden werden . . . Und noch jetzt, kaumwird ein Volk frei, so wird ihm ein deutscher Prü-gel ans den Rücken gebunden . . . und sogar inder heiligen Heimat des Harmodios und Aristogci-ton's, im wicdcrbcfrcitcn Griechenland, wird jetztdeutsche Knechtschaft eingesetzt, und ans der Akro-Polis von Athen fließt baicrschcs Bier und herrschtder baicrschc Stock... Ja, es ist erschrecklich, dassder König von Baiern, dieser kleine Tyrannos undschlechte Poet, seinen Sohn auf den Thron jenesLandes setzen durfte, wo einst die Freiheit und dieDichtkunst geblüht, jenes Landes, wo es eine Ebenegicbt, welche Marathon, und einen Berg, welcherParnass heißt! Ich kann nicht daran denken, ohnedass mir das Gehirn zittert . . . Wie ich in derheutigen Zeitung gelesen, haben wieder drei Stu-denten in München vor dem Bilde des König Lud-wig's niederknien und Abbitte thun müssen. Nie-derknien vor dem Bilde eines Menschen, der noch
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