jetzt in einen Sansknlottismus des Gedankens unddes Ausdrucks, wie man Dergleichen in Deutschlandnoch nie erlebt hat. Himmel! welche entsetzliche Wort-fügungen; welche hochverräterische Zeitwörter! wel-che majcstätsverbrcchcrischc Accusativc! welche Im-perative! welche polizeiwidrige Fragezeichen! welcheMetaphern, deren bloßer Schatten schon zu zwan-zig Jahr'Festungsstrafc berechtigte! Aber trotz desGrauens, den mir jene Briefe einflößten, wecktensie in mir eine Erinnerung, die sehr komischer Art,die mich fast bis zum Lachen erheiterte, und dieich hier durchaus nicht verschweigen kann. Ich ge-stehe es, die ganze Erscheinung Börnc's, wie sie sichin jenen Briefen offenbarte, erinnerte mich an denalten Polizeivogt, der, als ich ein kleiner Knabewar, in meiner Vaterstadt regierte. Ich sage: re-gierte, da er, mit unumschränktem Stock die öffent-liche Ruhe verwaltend, uns kleinen Buben einen ganzmajestätischen Respekt einflößte und uns schon durchseinen bloßen Anblick gleich auseinander jagte, wennwir auf der Straße gar zu lärmige Spiele trieben.Dieser Polizeivogt wurde plötzlich wahnsinnig undbildete sich ein, er sei ein kleiner Gassenjunge, nndzu unserer unheimlichsten Verwunderung sahen wir,wie er, der allmächtige Straßenbehcrrschcr, stattRuhe zu stiften, uns zu dem lautesten Unfug auf-
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