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so scharf kritisierte, und bei jeder Gelegenheit eineLauge des boshaftesten Spottes über ihn ausgoss.
Ja, lacht nicht, Herr oon Räumer mar da-mals ein Nebenbuhler von Börne, dessen „Briefeaus PariS" fast gleichzeitig mit den erwähnten Brie-fen erschienen, worin es, das Ranmcrchcn, mit derMadame Crelinger und ihrem Gatten aus Pariskorrespondierte.
Diese Briefe sind längst verschollen, nnd wirerinnern uns nur noch des spaßhaften Eindrucks,den sie hervorbrachten, als sie gleichzeitig mit denPariser Briefen von Börne auf dein literarischenMarkte erschienen. Was letztere betrifft, so gesteheich, die zwei ersten Bände, die mir in jener Pe-riode zu Gesicht kamen, haben mich nicht wenig er-schreckt. Ich war überrascht von diesem nltra-radi-kalen Tone, den ich am wenigsten von Börneerwartete. Der Mann, der sich in seiner anstän-digen, geschniegelten Schreibart immer selbst inspi-rierte und kontrolicrte, und der jede Silbe, che ersie niederschrieb, vorher abwog und abmaß . . .der Mann, der in seinem Stile immer etwas bei-behielt von der Gewöhnung seines rcichsstädtischenSpießbnrgcrthums, wo nicht gar von den Ängst-lichkeiten seines früheren Amtes . . . der ehemaligePolizeiaktuar von Frankfurt am Main stürzte sich