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weiten Ärmel die arme abgemagerte Hand zumGruße oder zum freundschaftliche» Händedruck aus-streckte. Ju seiucr Stimme zitterte eine gewisse Kränk-lichkeit, und auf seinen Wangen grinsten schon dieschwindsüchtig rothcn Streiflichter. Das schneidendeMisstraucn, das in allen seinen Zügen und Be-wegungen lauerte, war vielleicht eine Folge derSchwerhörigkeit, woran er früher schon litt, dieaber seitdem immer zunahm und nicht wenig dazubeitrug, mir seine Konversation zu verleiden.
„Willkommen in Paris!" — rief er mir ent-gegen. — „Das ist brav! Ich bin überzeugt, dieGuten, die es am besten meinen, werden Alle baldhier sein. Hier ist der Konvent der Patrioten vonganz Europa, und zu dem großen Werke müssensich alle Völker die Hände reichen. Sämmtliche Für-sten müssen in ihren eigenen Ländern beschäftigtwerden, damit sie nicht in Gemeinschaft die Frei-heit in Deutschland unterdrücken. Ach Gott! AchDeutschland! Es wird bald sehr betrübt bei unsaussehen und sehr blutig. Revolutionen sind eineschreckliche Sache, aber sie sind nothwcndig, wieAmputationen, wenn irgend ein Glied in Fäulnisgcrathen. Da muss man schnell zuschneiden, undohne ängstliches Innehalten. Jede Verzögerungbringt Gefahr, und wer aus Mitleid oder aus