— Gs war im Hcrbst 1831, cin Jahr
nach der Zuliusrcvolution, als ich zu Paris denDoktor Ludwig Böruc wicdcr sah. Ich besuchte ihnim Gasthof Ilütol eis (ünstills^ und nicht wenigwunderte ich mich über die Veränderung, die sichin seinem ganzen Wesen aussprach. Das bisschenFleisch, das ich früher an seinem Leibe bemerkthatte, war jetzt ganz verschwunden, vielleicht ge-schmolzen von den Strahlen der Zuliussonnc, dieihm leider auch ins Hirn gedrungen. AnS seinenAugen leuchteten bedenkliche Funken. Er saß, oder viel-mehr er wohnte in einem großen buntseidcncn Schlaf-rock, wie eine Schildkröte in ihrer Schale, undwenn er manchmal argwöhnisch sein dünnes Köpf-chen hervorbeugte, ward mir unheimlich zu Muthe.Aber das Mitleid überwog, wenn er ans dem