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Gasthofe zu Cuxhafcn eine gute Tasse Thee be-kam.
Hier wimmelt's von Hamburgern und ihrenGemahlinnen, die daS Seebad gebrauchen. AuchSchiffskapitäne aus allen Ländern, die auf gutenFahrwind warten, spazieren hier hin und her aufden hohen Dämmen, oder sie liegen in den Knei-pen und trinken sehr starken Grog und jubeln überdie drei Jnlitage. In allen Sprachen bringt manden Franzosen ihr wohlverdientes Vivat, und dersonst so wortkarge Britte preist sie eben so redselig,wie jener geschwätzige Portugiese, der es bedauerte,dass er seine Ladung Orangen nicht direkt nachParis bringen könne, um das Volk zu erfrischennach der Hitze des Kampfes. Sogar in Hamburg,wie man mir erzählt, in jenem Hamburg, wo derFranzoscnhass am tiefsten wurzelte, herrscht jetztNichts als Enthusiasmus für Frankreich . . . Allesist vergessen, Davoust, die beraubte Bank, die füsi-lierten Bürger, die altdeutschen Röcke, die schlechtenBcfreiungsvcrse, Vater Blücher, „Heil dir imSicgcrkranz," Alles ist vergessen ... In Ham-burgs) flattert die Trikolore, überall erklingt dort
") Statt „Heil dir im Siegerkranz," steht in der fran-zösischen Ausgabe: „alle Dummheiten von 1814." Statt„In Hamburg" steht: „Überall." Der Herausgeber.
Heinc'S Werte. Bd. XII. 7