— 80 —
Langobarden, der Bibel, dein Homer und einigenScharteken über Hexenwescn. Über Letzteres möchteich gern ein interessantes Büchlein schreiben. Zudiesem Bchufc beschäftigte ich mich jüngst mit Nach-forschung über die letzten Spuren des Hcidcnthnmsin der getauften modernen Zeit. Es ist höchst merk-würdig, wie lange und unter welchen Vcrmum-mungcn sich die schönen Wesen der griechischen Fa-bclwelt in Europa erhalten haben. — Und UmGrunde erhielten sie sich ja bei uns bis auf heu-tigen Tag, bei uns, den Dichtern. Letztcrc habenseit dem Sieg der christlichen Kirche immer einestille Gemeinde gebildet, wo die Freude des altenBilderdienstes, der jauchzende Götterglaube sich fort-pflanzte von Geschlecht auf Geschlecht, durch die Tra-dition der heiligen Gesänge . . . Aber, ach! dieevLlssia xrsssa, die den Homcros als ihren Pro-pheten verehrt, wird täglich mehr und mehr be-drängt, der Eifer der schwarzen Familiären wirdimmer bedenklicher angefacht. Sind wir bedroht miteiner neuen Göttcrvcrfolgung?
Furcht und Hoffnung wechseln ab in meinemGeiste, und mir wird sehr ungcwiss zu Muthc.
— — Ich habe mich mit dem Meere wiederausgesöhnt (du weißt, wir waren en ckslioatsss«),und wir sitzen wieder des Abends beisammen und