ihre erwachsenen Väter. Jener Kleine mit derhohen Stirn denkt vielleicht jetzt an den zweitenpunischcn Krieg, und er ist begeistert für Hannibal,und als man ihm heute erzählte, wie der großeKarthager schon als Knabe den Römern Racheschwur — ich wette, da hat sein kleines Herzmitgeschworen . . . Hass und Untergang dem bösenRom! Halte Deinen Eid, mein kleiner Waffen-bruder! Ich möchte ihn küssen, den vortrefflichenZungen! Der andere Kleine, der so Pfiffig hübschaussieht, denkt vielleicht an den Mithridatcs undmöchte ihn einst nachahmen . .. Das ist auch gut,ganz gut, und du bist mir willkommen. Aber,Bursche, wirst du auch Gift schlucken können, wieder alte König des Pontus? Übe dich frühzeitig!Wer mit Rom Krieg führen will, muss alle mög-lichen Gifte vertragen können, nicht bloß plumpenArsenik, sondern auch einschläferndes phantastischesOpium, und gar das schleichende Aquatosfana derVerleumdung! Wie gefällt Ihnen der Knabe, derso lange Beine hat und ein so unzufrieden aus-gestülptes Rüschen? Den jückt es vielleicht, einCatilina zu werden, er hat auch lange Finger, under wird einmal den Ciccros unserer Republik, dengepuderten Vätern des Vaterlandes, eine Gelegen-heit geben, sich mit langen, schlechten Reden zu
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