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diesjährigen Musenalmanach schwerlich seines Glei-chen findet . . . Sie kennen es vielleicht in derdeutschen Übersetzung: Wir saßen an den FlüssenBabel'ö, unsere Harfen hingen an den Trauer-weiden n. s. w. Ein Prachtgcdicht! und der alteRabbi Chayim singt es sehr gut mit seiner zittrigen,abgcmcrgelten Stimme; die Sonntag sänge es viel-leicht mit größcrem Wohllaut, aber nicht mit soviel Ausdruck, mit so viel Gefühl . . . Denn deralte Mann hasst noch immer die Babylonier undweint noch täglich über den Untergang Jerusalcm'sdurch Nebukadnezar . . . Dieses Unglück kann ergar nicht vergessen, obgleich so viel Neues seitdempassiert ist, und noch jüngst der zweite Tempeldurch Titus, den Bösewicht, zerstört worden. Ichmuss Ihnen nämlich bemerken, der alte RabbiChayim betrachtet den Titus keineswegs als einäsliainnr Asnsris llnmansi er hält ihn für einenBösewicht, den auch die Rache Gottes erreicht hat.. . . Es ist ihm nämlich eine kleine Mücke in dieNase geflogen, die, allmählich wachsend, mit ihrenKlauen in seinem Gehirn herumwühlte und ihmso grenzenlose Schmerzen verursachte, dass er nurdann einige Erholung empfand, wenn in seinerNähe einige hundert Schmiede auf ihre Ambosseloshämmertcn. Das ist sehr merkwürdig, dass alle