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seim müssen. (92) Wer kann den ferner sich ent-wickelnden Triebfedern nachspührcn? Ucberallund vom Anfange war der Natur ein Strebenzum Weiteren, Vollkommener!!, eingeprägt, undso hat auch der Mensch, der dieses Streben selbstals Grundtrieb (9z) innerlich fühlt, der schonjczt die Aussicht ins Weitere mit Luft genießt,die gegründete Ahndung, daß dieser Fortschrittnicht bcy ihm stille stehen oder aufhören werde.
"Allein, wie konte Leben und Empfindungaus blosser Bildung des Stoffes entstehen?"
Das eigentlich lebende oder empfindende We-sen, denke ich, entstand nicht erst aus der Zusam-fügung jener Stoffe: es eignete sich nur das ent-stehende, ihm angemessene Werkzeug an, oder trug
(92 Steffens Beitrage zur inncrn Geschichteder Erde. S. 82.
(9z) Coch ins, in seiner Untersuchung über dieNeigungen (Berlin 1769.) beschreibt die-ses Streben (S. 24) als Urkraft, Grund-trieb oder wesentliche Elastizität der Seele.