A'uS der Bemerkung, daß die Uebcrreste derin unfern Gegenden gefundenen überschüttetenThicre, so wie auch die Abdrücke von Pflanzen,mehr solchen Arten gleichen, weiche jezt in südli-chen Ländern befindlich sind, hat man schlicsscnwollen, daß bcy jener lcztcn Umkehrung der Erd-oberfläche auch eine Veränderung des Wärme-grades vorgegangen sey. Aber die noch mit Hautund Haar erhaltenen Theile eines Nasehorns,davon uns Pallas die genaue Beschreibungmitgetheilt hat, (54) zeigt doch offenbar, daß esda mahls im Norden schon so kalt als jezt ge-wesen ist. Es muß nähmlich dieses Thier auseiner wärmcrn Gegend, wo es gelebt hat, plötz-lich hingerissen und in Schlamm eingehülltdorthin auf 64 Gr. N. Br. verschwemmt wor-den seyn, wo die grosse Kälte es vor der Ver-derbung schützte. Aller Wahrscheinlichkeit nach
Nord-vsr gegangen sep, hat I. N. F 0 rstc r,in seinen Beobachtungen und Wahrheiten(Leipz. 1798) zu zeigen gesucht.
(54) Kov. Lom-n. ?str. XVII. P. 585.