Gedanken und Einfälle. 153
welcher sich lin Traume mit der Mutter Gottes allnächtlich unterhält,berührt nie ihr Verhältnis zu Gott-Vater aus Delikatesse: die un-maknlierteste Empfängnis sei doch immer eine Empfängnis.
Ich liebe sie (die Juden) Persönlich.
B. Wenn ich von dem Stamme wäre, dein unser Heiland ent-sprossen, ich würde mich dessen eher rühmen, als schämen.
A. Ach, das thät' ich auch, wenn nnser Heiland der Einzigewäre, der diesem Stamm entsprossen — aber es ist demselben so vielLumpengesindel ebenfalls entsprossen, daß diese Verwandtschaft an-zuerkennen sehr bedenklich ward.
Die Inden, wenn sie gut, sind sie besser, wenn sie schlecht, sindsie schlimmer als die Christen.
Für das Porzellan, das die Juden einst in Sachsen kaufenmußten, bekommen die, welche es behielten, jetzt den hundertfachenWert bezahlt. — Am Ende wird Israel für seine Opfer entschädigtdurch die Anerkennung der Welt, durch Rühm und Größe.
Die Inden — dieses Volks-Gespenst, das bei seinem Schatze, derBibel, unabweisbar wachte! Vergebens war der Exvrcismus —Deutsche hoben ihn. 5
Ist die Mission der Juden geendigt? Ich glaube: wenn derweltliche Heiland kommt' Industrie, Arbeit, Freude. Der weltlicheHeiland kommt auf einer Eisenbahn, Michel bahnt ihm den Weg,Rosen werden gestreut auf seinen Pfaden.
Wieviel hat Gott schon gethan, um das Weltübel zuheilen! ZuMosis Zeit that er Wunder über Wunder, später in der Gestalt Christiließ er sich sogar geißeln und kreuzigen, endlich in der Gestalt Enfnutinsthat er das Ungeheuerste, um die Welt zu retten: er machte sich lächer-lich — aber vergebens! Am Ende erfaßt ihn vielleicht der Wahnsinnder Verzweiflung, und er zerschellt sein Haupt an der Welt, und erund die Welt zertrümmern.
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Das Heidentum endigt, sobald die Götter von den Philosophenals Mythen rehabilitiert werden. Das Christentum ist auf demselbenPunkt gelangt, Strauß ist der Porphyrius unserer Zeit.
Es sind in Deutschland die Theologen, die dem lieben Gott einEnde machen — vir n'sst.jainais tralri gus par lss siens,