Druckschrift 
2 (1814)
Entstehung
Seite
528
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Z28

solidem ei» bloßes Darstellungszeichen von bereitsconsumirten Summen ist, welches durch diese Agio-tage immer mehr an seinem Neprascntationswcrthverliert, wodurch eben immer mehr von dem vorhan-denen Vermögen des Staats und seiner Bewohnerverzehrt wird.

Was. übrigens hier von Holland als Beyfpielgilt, das gilt sür alle Staaten, welche an dem Un-glück des so tief gesunkenen Kurses ihrer Staatspa-picre leiden; nichts kann ihrem unseligen, den nichtsehr entfernten Staatsbankcrott unvermeidlich drohen-den Finanzzustande ein Ende machen, als die Aus-führung jener Maaßrcgel, welcher kein wirklich ge-gründeter Vorwurf gemacht werden kann.

Wann wird man überhaupt anfangen, im Finanz-fache es im Einfachen und ini Naheliegenden zusuchen? Das Gegenthcil führt überall, und vornehm-lich ini Finanzfache zum Unheil, wie die Erfahruugleider gerade hier nur zu oft so auffallend gelehrt hat.

Zum Schlüsse hier noch eins. Das Einschreibender Staatsschulden ins große Buch ist ein Gegen-stand, der eine besondere Erwägung verdient. DieArt, wie es in Frankreich init dem großen Buche ge-trieben worden, hat schon den bloßen Nahmen ver-dächtig gemacht, und eine Art von Abscheu dagegenerweckt. Hier war dasselbe Ausfluß despotischer Ge<waltthat, die vielen Kosten, Beschwerden und Gee