Druckschrift 
2 (1814)
Entstehung
Seite
488
Einzelbild herunterladen
 

488

ches, //. /o/. 14.war im JHe

1748 völlige Mast, so daß die Erben desWesterholzcs indie 8c> Stück Schweine getrieben. Als die Schweine7 Wochen gegangen, und sich hinreichende Mast ge-funden, hatten die Beerbten einen Thcil des hinter-sten Westcrholzes an die Lindcnhörstcr Bauern ver-pachtet. Die Westcrbaucrschaft wollte dieses aber nichtzugeben, pfändete die Schweine, trieb sie in denSchüttstall, und haben die Bauern von jedem Schwei-ne z Stbr. Schüttegcld bezahlen müssen. Fernerhatten die Erben 26 Stück Schweine in das Wester-holz zur Mast getrieben, welches aber die Vauerschaftnicht zugeben wollen, sondern die Schweine auf denSchüttstall gchohlct und sie zwey Tage darauf behebten. Als der Rath jetzt zwei) Commissarien ernannt, istdie Sache dahin beygelegt, daß die Erben für dasmahl die26 Schweine im hintersten Westerholz« gehen lassen,jedoch das Mastgeld an das .Waisenhaus oder Gasrhansbezahlt werden solle, welches auch geschehen; hingegensollte die Baucrschaft das vordere Holz für ihre Fasebschweine behalten.

JmJahr i/zi, wo keine völlige oder mittelmäßigeMast vorhanden war, ließ die Baucrschaft ihre Faselschwei-ne in das Holz treiben, wogegen jedoch die Erben prob- ,stirte» und Pfändung vornahmen. Dieses kam znni .Proceß, und mehrere alte Zeugen wurden vernommen. !Laut Protocolls vom -asten Jan. 178a, f.