Druckschrift 
2 (1814)
Entstehung
Seite
437
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learbeite, dennoch bringt ihnen der Boden mehr Nu/heil, als in dem rohen Gemeinheitsznstande, indem erdurch die Thcilnng nicht schlechter werden kann; ober eswerden auch viele seyn, die ihre Antheile gut bearbeitenund benutzen, und eben dadurch gewinnt die ganze Ge/meinde an Erzeugnissen, folglich an Wohlhabenheit.Zahlen machen das am handgreiflichsten deutlich. An/genommen, eine Stadt habe ic-oo Morgen Gemein/zrund, dessen Boden sich zum Korn / Futter / und Gar/tcnbau eignet. Leicht mag es immerhin, daß der aufsolche Art angebaute Boden das Vierfache ertragt, wascr im wilden Zustande an einfacher Nutzung gewährt.Schlagen wir nun die einfache Nutzung, den Morgenzu z Rthlr. an, und nur die Hälfte, also zoo Mor/gen, wurden gehörig bearbeitet: so wäre doch der Gc/ivinn der Commune jährlich 4500 Rthlr. Die AuS/ficht zum Gewinn rcitzt; nur einige Jahre, und gewißwürde das Ganze beurbart, und der jährliche Gewinn,so geringe angeschlagen, 9000 Rthlr. feyn. Befon/ders eröffnet sich für die geringere Klasse eine vorthei!/hafte Aussicht dabei). Sie würde einen Thcil des ihranfallenden Bodens zu Gartenland bcnntzen können,und nun nicht mehr die jährliche schwere Garkcnmie/fthe zu zahlen nüthig haben; sie würde einen Ueber/fluß an Gartenland erhalten, und so im Stande fepn,ihr Vieh besser füttern zu können, ja sie könnte einen!heil ihres benöthigten Korns selbst ziehen. Wollte