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Fragmente über Gemeinheitstheilungen *).Der Wohlstand der Vauerschaften, welche ihre Ge<Ninheitc» gerheüt haben, ist seitdem in die Augenfallend gestiegen. Das ist e>n Erfahrungssah, deninemand bezweifeln kann. Die Gründe davon sindhandgreiflich. Eine mehr oder minder große StreckeVelens, welche vorhin im uneultivircen Zustande fastnutzlos da lag oder nach Verhaltniß nur wenigem Viel)zur Hungcrweidc diente, ist, als Folge der Theilung,tultivirt worden: ein Bauer, der sonst zwanzig Mor,zcn Landes bei) seinem Hofe hatte, hat deren jetzt oftzv und- mehrere Morgen; er kann folglich um foaichr Korn bauen und verkaufen, er kann mehr ViehHaien, es reichlich füttern, und also doppelten Nutzendavon ziehen; sein Eigenthum hat sich seitdem um ei»> Dlttheil, oft gar um die Halste vermehrt und ver-teilest, er ist also um so viel reicher geworden. —Das ganze Dorf ist demnach wohlhabender geworden,«ad, da dasselbe einen Theil des Staates ausmacht,«ach der Staat. Mancher Sraat könnte durch solcheThcilungen betrachtlich wohlhabender, und zur Ernähr Ee 2
') Abgedruckt im Westf. Anzeiger Nro. 6y. u. 70. I. izc:?,! N. XIX. S. iczgyf. u. iiLZf. Die Wichtigkeit dcsGe-s gcnstandeS bestimmt den Herausgrber, diese Fragmentef hier einem großer» Lesekreise vorzulegen.