Druckschrift 
2 (1814)
Entstehung
Seite
416
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der Martin-preis notirt, nachher sind die Ausfälle im iselten. Da auch der hiesige Kornmarkt nicht sehr am!sehnlich ist: so fehlen zuweilen von einzelnen MM-tagen, ja oft von ganzen Monarhcn die Preise eiliizclncr Fruchtartcn, insbesondere pflegt im Frühjahreund Sommer, wo der Preis des Hafers häufig Mhöchsten steht, ja in den jüngcrn Jahren oft auffallend jhoch war, der Hafer ganz zu fehlen, weil dichFruchtsortc dann nicht hierhin, sondern auf die gröft!rcn Märkte gebracht wird. Das Verhältnis deshiesigen Scheffels gegen den Berliner ist 7 zu ;; »ahält nähmlich 20 Becher, der Berliner aber 2z sollchcr Becher. Die Preise sind in gemeinem VcrMCour., oder im 25 Guldenfuß notirt ^).

Unter Berücksichtigung dieser Angaben können auch stlandere Städte hiesiger Gegend leicht die nngesähmlPreise der einzelnen Jahre gesunden werden; M,Ida man einen solchen Gebrauch von der Tabelle mach»!kann, können häufig vorkommen, da es an vielen A-Iteu, wo Kornmärkte gehalten werden, an einem MicksNotizbuche fehlt, eine Einrichtung, welche überhaupt aiden meisten Orten noch nicht sehr alt ist. Auch k»!man daraus im Allgemeinen wahrnehmen, in welch»Jahren wohlfeile oder thcure Kornpreise Statt gesund»haben, so wie manches andere.