Westfalen) im Allgemeinen außerordentlich, ja in nmchcn Jahren auffallend hochgestiegen sind. Die Haust-Ursachen dieses Steigens lagen wohl in den fortiwerndcn Kriegszeitcn, in den öftren Fruchtsperrcn,nchmlich für unsere Gegenden i» der Nheinspmr,dann auch in den vielen Mißernten, indem in daletzteren 15 Jahren fast keine einzige volle, noch«,Niger reiche Ernte gefallen ist. Der Wahrschcinlckkcik nach dürften indessen die alteren wohlfeilen Pmstnicht, wenigstens nicht auf einen längeren Zeiu»wieder eintreten: denn der Kornbedarf wird mit d»!steigenden Menschenmenge immer größer, und dil!Gkldwerth mit der jahrlich sich vermehrenden Eckmaffe immer geringer, der Maßstab beydcr steht fch-lich im umgekehrten Verhältnisse; der Luxus ivirdiwmer größer, folglich wird der Bedarf und Verbraulder natürlichen Productc zur künstlichen Gewimimzder Luxusartikel, z. B. des Branntweins, des Bin«,des feineren Backmchls, des fetten Fleisches und dagleichen, immer starker; dann ist für die hiesigengcnden die Landgränz.-Veränderung des Rheins, dcft stlinkes Ufer sonst die Kornkammer für mehrere dich!«tigc Provinzen war, von wesentlichem EinflußWirklich dülfte es auch nicht gut scyn, wenn die al-ten geringen Kornpreise wieder eintraten: denn da-durch würde auf lange Zeit ein Zustand der Ve«mung und Gewerblahmung eintreten, indem dlB
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