Druckschrift 
2 (1814)
Entstehung
Seite
397
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Söldner und Kriegskuechte; er will frcye Männer,die für Ehre fechten. Uni den Flor von Griechen/hmd und Rom stand es fo lange wohl, als jederBürger, wenn er in das Jünglingsalter trat, den.Kriegsdienst nicht floh; auch unsere tapfere Vorfahrenwaren gcbornc Soldaten. Bestimmt das Los,geht es dabey völlig legal her, dann sind alle Bür/gcr gleich vor dem Ersetze; eine schwarze Quelle vonJimiwralität wird verstopft, dem Bestechiingswescn unddchotischer Zügellosigkeit vieler Unterbeamten wird ein'Todessireich versitzt; freyer kann und wird dann jeder^ gegen Ungerechtigkeiten und Bedrückungen der ihm'Q vorgesetzten Beamten sprechen, und sich beschweren.

wogegen manche bisher vieles in stiller, aber densMenschen und frcycn Bürger entehrender Duldungüber sich ergchen lassen mußten, so wenig unser gurerKönig und die höheren Behörden das wollten undWichten. Diese Losungs/Einrichtung allein wirdviel, sehr vieles verbessern; der Untcrbeamten.-Druck(öffentlichen Dank den Ausnahmen!) war das größteliebel, was wir bisher fühlten; ihm zu steuern, aufßcde Illegalität, Eigenmächtigkeit und jeden DruckIDvo» Beamten eifrigst wachen und sie auf's strengste

') Das thar es indeß während der französischen Re-gentschaft in unserem deutschen Vaterlande nicht. Jetztwird es bosser werden, das dürfen wir sicher erwarten-