Druckschrift 
2 (1814)
Entstehung
Seite
396
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Sg6

Ohre»: ob aber in Vcrgleichnng mit unserer vorige»Milicair-Aushcbnngs-Art Grund dagu vorhanden ist?das verdient wohl eine nähere Erwägung.

Verhehlen können wir es uns nicht, daß die Zeilder Canton-Revision sonst eine Zeit des Schrecke»!und vieler Gräucl für uns war. Wer die Schleich-wege wußte, sie gehen, und Geld wagen wollte, derging häufig mit hohen Schuhen durch; auf diejenigen,welche jenes nicht wollten und dieses nicht konnten,haftete meistens die Last. Die Kanton-Revision «das Donnerwort, welches die Despotie und die Gclh.lschneidereyen vieler Unlerbcamtcn unter uns, (Ehretdenen, die Ausnahmen machten!) begründete. Minidurfte nur einigen KantomRevisionen beywohnen, nundurfte nur selbst Söhne habe», und die vielen bchn-deren Umstände erfahren; man darf sich nur an devielen falschen Atteste, und an die Gcldspendunze»,welche sich jährlich in die vielen Taufende beliefen,erinnern, und man wird gewiß unserer chcmalWiAushcbungsart das Wort nicht reden.

Jetzt sollen alle Uutcrthanen, reich oder am,vornehm oder gering, gleich scyn, und das Los stlientscheiden. Unser Verstand erkennt, daß das Recheist. Ist doch der Wohlhabende vornehmlich, und mehrals der Arme und Geringe zum Dienst für's Vater-land verpflichtet; und er wird ein besserer SoldatDer Staat will, soll es wohl um ihn stehen, keine