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Etwas über ü b e r h a II f t e Scheide-münze
Es ist doch jetzt eine rechte Noch >mit den Gro-schen. Alan steht im genwincn Handel und Wandelfast kein anderes Geld mehrmals diese Scheidemünze«Insbesondere sind die Bauern und der gemeine Mannübel daran; sie bekommen nichts, als jene Groschen. Wol-len sie aber etwas kaufen und bezahlen, dann hapert's.Bessin Kaufmann heißt es: das Pfund Kasse gilt ingutem Gelde 45 Stbr., in Groschen aber 50, 51 u.52 Stbr.; bep Kleinigkeiten vollends muß man z Scbr.zahlen, was sonst kostet, und so geht es durchge-hcnds. Die übrigen Münzsorten steigen dagegen nachVerhältnis, und will man sie haben, dann muß manfür den franz. Laudthalcr, welcher an sich nur i Nt.57 Stbr. gilt, 2 Rthlr. 12 Stbr., für den Fricd-richsd'or 7 Nthlr. zo bis z6 Stbr. und so nach Ver-hältnis für alle übrigen Münzen bezahlen. Und dochmuß man zur Zahlung in den öffentlichen Tassen größ-tentheils grobe Münzsortcn haben, und auch die Pach-te und sonstige bestimmte Zahlungen werden in grobenMünzsorren verlangt. Fronlich kann man es denen,die solche Zahlungen zu fordern haben, nicht verden-ken , daß sie z. B. statt bestimmter 24 Rthlr. nicht
*) Geschrieben im Pcccmber i«c>?, abgedruckt im Westfal.
Anzeiger Nr, ys. Jahrg. -807, Band'XIX. S. izzo-V b