Druckschrift 
2 (1814)
Entstehung
Seite
374
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hcndcn Münzsorten zur Haupteasse abzuliefern, siewissen nur zu gut, welchen Ungeheuern Vorthcil siebeym Umwechseln machen könuen; manchen Empfän-gern kann man nachrechnen, und man weiss, daß er in -die Taufende lauft, besonders, wenn, wie Bepspicle ivorhanden sind, die Differenz einzelner Münzsorten ge-gen einander bis zu 15, ja 20 Prorent beträgt. Wahr-lich, es kann keine nachtheiligere Finanzmassregcl ge-ben, als diese, welche um so aussaugender für die Un-tcrthancn wird, je nachdem die so niedrig stehende»Münzsorten gerade die gangbarsten und gewöhnlichstensind. Auch ist sie um so drückender, da der Nach-theil vornehmlich den Landmann und überhaupt i>cngemeinen Mann trifft. Kauflcute und Capitalistcn ken-nen das, wissen sich zu helfen, ja machen wohl selbstdurch Agiotage ihren Vortheil.

Möchten alle Negierungen sich doch bald, rechtbald in dieser öffentlichen Angelegenheit ihrer bedräng-ten Untcrthanen annehmen!

XI.

Etwas über Scheide- und andere gering-haltige Münze 5).

Wohl nie hat sich die Frage: ob es rathsam sc»,viel geringhaltige Scheidemünze schlagen zu lassen?fühlbarer entschieden, als seit einem Jahre.

Geschrieben im März 1808, abgedruckt i» Nr. 21. desWests. Anzeigers von 1808, Band XX. S. Z2?.