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Mäßige Pensionen sind für den Staat ein weit gc-!, nngcres Opfer, als der Nachtheil, der dem Wohl derUnterthauen und des Ganzen durch schlechte Beamtenzugefügt wird.
Der Punet der Besoldungen kommt bey den Ver-Änderungen zur Sprache. Im Königreiche Westfalensind die Besoldungen vieler Beamten sehr ansehnlichbestimmt; und gewiß ist die Bestimmung derselbenfür das Wohl des Staats ein sehr wichtiger Gegen-stand. — Der Bauer gibt seinem Baumeister, undjede Herrschaft ihren Dienstboten so viel Lohn, daß sieihre Bedürfnisse davon bestreiten und auch noch etwaserübrigen können. Sollte nicht der Staat seine Diener»ach gleichem Verhältnisse besolden? Unter seiner Würdewäre es, das nicht zu thun. Der Staat, welcherfeine Diener nicht besoldet, daß sie von ihrem Gehalteihre standesmäßige Bedürfnisse bestreiten, ihre Kin-der etwas lernen lassen, und Key größerer Sparmm-keit auch etwas für ihr Alter erübrigen können, derkann theils von ihnen nicht fordern und erwarten, daßsie alle ihre Zeit und Kräfte den» Dienste des Staatswidmen sollen, theils privilegirc er sie, daszu ergänzen, was ihnen an dem /chr abgeht.Borthcil hat der Staat gewiß nicht bey einem solchenErsparen; füglicher aber kann derselbe ersparen in derZahl seiner Diener, wenn diese durch hinlängliche Bc-